{"id":5289,"date":"2018-07-19T15:05:59","date_gmt":"2018-07-19T13:05:59","guid":{"rendered":"https:\/\/jutta-lehmann.de\/?p=5289"},"modified":"2020-09-25T16:03:02","modified_gmt":"2020-09-25T14:03:02","slug":"ein-sommermorgen-kapitel-4","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/jutta-lehmann.de\/?p=5289","title":{"rendered":"Ein Sommermorgen  Kapitel 4 &#8211; eine Geschichte"},"content":{"rendered":"<p><strong>Was bisher geschah :<\/strong>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<a href=\"https:\/\/jutta-lehmann.de\/2018\/07\/13\/ein-sommermorgen\/\">&nbsp;<strong> Kapitel 1<\/strong><\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/jutta-lehmann.de\/2018\/07\/14\/ein-sommermorgen-kapitel-2\/\">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <strong>Kapitel 2<\/strong><\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/jutta-lehmann.de\/2018\/07\/17\/ein-sommermorgen-kapitel-3\/\">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<strong> Kapitel 3<\/strong><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Jule und Peter waren sich sicher, nichts und niemandem etwas getan zu haben.<br \/>\nJa gut, sie waren &#8222;Zugereiste&#8220;, aber das waren ja ganz viele andere auch.<br \/>\nSie wohnten am Rande einer gro\u00dfen beinahe explodierenden Stadt in Deutschland.<br \/>\nDer Stadt Berlin. Ein wahrer Hotspot.<\/p>\n<p>Sie vereinbarten mit Oberkommissar Sydow, das tags\u00fcber&nbsp;und auch die ganze Nacht \u00fcber immer wieder ein Streifenwagen an ihrem Haus vorbeifahren sollte.<br \/>\nHerr Sydow verabschiedete sich mit den Worten: &#8222;Wir kriegen das wieder in den Griff, vertrauen sie einfach unseren Erfahrungen&#8220;.<br \/>\nNun, gut. Jule und Peter sahen sich an und nickten.<\/p>\n<p>Nachdem Herr Sydow das Grundst\u00fcck verlassen hatte, schlossen die beiden alle Nebengeb\u00e4ude&nbsp;ab und machten noch einen Rundgang \u00fcber ihr Grundst\u00fcck.<br \/>\nSie f\u00fchlten sich hier sehr wohl. So nahe an der Natur am Rande dieser kleinen Stadt.<br \/>\nJule, praktisch wie immer, sagte zu ihrem Peter: &#8222;Ich mache uns jetzt etwas zu Essen und dann wir ruhen uns etwas aus. Danach entwickeln wir einen Schlachtplan, ich habe da so eine Idee&#8220;.<\/p>\n<p>Gute zwei Stunden sp\u00e4ter sa\u00dfen sie bei Kaffee und Keksen im Wohnzimmer und begannen&nbsp;zu reden.<\/p>\n<p>Peter begann mit den Worten: &#8222;Vielleicht gibt es ja ganz einfach Menschen in unserem Umfeld, die ein Problem mit uns haben&#8220;.<br \/>\n&#8222;Das glaube ich nicht&#8220;, meine Jule. &#8222;Ich glaube eher, dass es hier etwas gibt, dass der oder die anderen gerne h\u00e4tten&#8220;.<br \/>\nAuf Peters Stirn bildeten sich Falten. Das kannte Jule schon, jetzt fing er ernsthaft an nachzudenken.<br \/>\n&#8222;Wei\u00dft Du, Jule, ich glaube nicht, dass hier jemand auf Dinge scharf ist, ich habe eine<br \/>\nganz andere Idee&#8220;.<br \/>\nUnd dann schnappte sich Peter&nbsp;sein Smartphon und rief den Oberkommissar Sydow an.<br \/>\nHerr Sydow nahm nach dem ersten Klingelton ab.<br \/>\n&#8222;Ist schon wieder etwas passiert&#8220;, brachte er ganz laut hervor. Offenbar sehr nerv\u00f6s.<br \/>\n&#8222;Nein, wir haben da so eine Idee&#8220;.<\/p>\n<p>Kurze Zeit sp\u00e4ter sa\u00dfen die drei wieder zusammen. Herr Sydow war sofort losgefahren.<\/p>\n<p>Peter r\u00fcckte mit seiner Idee raus:<br \/>\n&#8222;Ich glaube, es geht hier einzig um unser Grundst\u00fcck, die Bodenpreise steigen gerade in die H\u00f6he. Unser Nachbar hat sein Grundst\u00fcck in Windeseile an so einen merkw\u00fcrdigen Immobilienmenschen zu einem viel zu geringen Preis verkauft. Das kam mir so merkw\u00fcrdig vor. Vermutlich sind&nbsp;es Spekulanten, die sich einen schnellen Euro versprechen&#8220;.<br \/>\nHerr Sydow grinste und begann zu reden:<br \/>\n&#8222;Jetzt sind sie selber darauf gekommen. Wir sind hier wohl einem ganzen Kartell auf der Spur. Es gibt&nbsp;in dieser Gegend und auch weiter im Norden der Hauptstadt eine Entwicklungsachse die auf ordentlich Zuzug der St\u00e4dter hoffen l\u00e4sst. Und sie versetzen die Bewohner einzelner Grundst\u00fcck in Angst und Schrecken. Diese entschlie\u00dfen sich dann zum Verkauf sogar weit unter Preis, nur um ihre Ruhe zu haben&#8220;.<\/p>\n<p>Jetzt meldete sich Jule zu Wort: &#8222;Dazu passt&nbsp;es ja vielleicht auch, dass wir&nbsp;etwa eine Woche lang, st\u00e4ndig&nbsp;Angriffe auf unsere Web &#8211; Seiten hatten&#8220;.<br \/>\n&#8222;Ja, ganz sicher, das ist Plan dieses Kartells&#8220;.<br \/>\nHerr Sydow r\u00e4usperte sich und unterbreitete einen Plan: &#8222;Wenn Sie&nbsp;einverstanden sind, w\u00fcrde ich diese Bande gerne anlocken.<br \/>\nSie, Familie Kienitz, h\u00e4ngen&nbsp;am Gartenzaun ein Schild auf mit der Beschriftung:<\/p>\n<p>&#8218;ZU VERKAUFEN&#8216;<\/p>\n<p>Ich bin sicher, binnen k\u00fcrzester Zeit werden M\u00e4nner in super schicken schmal geschnittenen Anz\u00fcgen und Gel im Haar vor der T\u00fcr stehen und ihnen das Blaue vom Himmel versprechen.<br \/>\nNat\u00fcrlich ist von dem&nbsp;Zeitpunkt an, an dem das Schild drau\u00dfen angebracht wurde, immer jemand von uns hier vor Ort&#8220;.<br \/>\nJule und Peter nickten. Das gefiel ihnen. Nur nicht die H\u00e4nde in den Scho\u00df legen, sondern selber aktiv werden.<br \/>\nWie aus einem Munde sagten sie: &#8222;Ja, das machen wir&#8220;.<br \/>\n&#8222;Solch ein Schild haben wir in wenigen Minuten gezaubert&#8220;.<br \/>\nJule hatte eine letzte Frage:&#8220; Als Frau Polizeiobermeisterin Melrose hier alles aufgenommen hat, stellte sie so merkw\u00fcrdige Fragen. Hatte sie da schon einen Verdacht&#8220;?<br \/>\nHerr Sydow holte tief Luft und sagte:&#8220; Nein, das glaube ich eher nicht. Aber jetzt mal ganz unter uns, Frau Melrose hat seit ein paar Monaten einen neuen, ich sage mal, &#8222;\u00dcbergangspartner&#8220; und der ist so weit wir das ermitteln konnten in dieses Kartell eingebunden. Somit k\u00f6nnte Frau Melrose eine Informantin erster G\u00fcte sein. Aber, wenn sich das bewahrheitet, wird sie anschie\u00dfend ganz kleine Br\u00f6tchen backen&#8220;.<\/p>\n<p>Peter und Jule machten sich an die Arbeit. Das Schild war schnell fertig und am Gartenzaun angebracht.<br \/>\nJetzt hie\u00df es abwarten.<br \/>\nHerr Sydow hatte die erste Schicht gleich \u00fcbernommen. Sein Auto wurde unter den Carport gefahren. Und \u00fcber den Hintereingang betrat er wieder das Haus.<br \/>\nEs dauerte keine zwei Stunden als tats\u00e4chlich die beschriebenen M\u00e4nner an der Gartenpforte standen und klingelten.<br \/>\nPeter \u00f6ffnete und die drei M\u00e4nner dr\u00e4ngten an ihm vorbei ins Haus.<br \/>\nDer erste dieser aalglatten M\u00e4nner hielt Jule und Peter einen Vertrag unter die Nase<br \/>\nUnd begann mit folgender Rede: &#8222;Wir kaufen ihr Grundst\u00fcck und zahlen in bar. Sofort.<br \/>\nF\u00fcr sie steht ein gro\u00dfz\u00fcgiges Hotelzimmer zur Verf\u00fcgung, wenn sie das Grundst\u00fcck binnen 24 Stunden verlassen&#8220;. Einer von den beiden anderen M\u00e4nnern spielte in dieser Zeit mit einem Schlagring. Der andere spielte am Magazin seiner Pistole.<br \/>\nMan das war vielleicht eine Situation. Jule und Peter zitterten am ganzen K\u00f6rper.<br \/>\nIn diesem Moment betrat Herr Sydow mit gez\u00fcckter und entsicherter Waffe das Wohnzimmer. Zeitgleich fuhr drau\u00dfen ein Mannschaftswagen der Polizei in die Einfahrt.<br \/>\nDie drei M\u00e4nner wurden \u00fcberw\u00e4ltigt und abgef\u00fchrt.<\/p>\n<p>&#8222;Puuhhh, das war mehr als spannend&#8220;. Jule musste sich erst einmal setzten.<br \/>\nPeter setzt sich neben sie und legte ihr den Arm um die Schulter.<br \/>\n&#8222;Du hast Dich wirklich tapfer gehalten, ich wusste nicht, dass Du so mutig bist&#8220;.<br \/>\n&#8222;Na, schlie\u00dflich habe ich Dich ja geheiratet, das war doch auch mutig&#8220;.<br \/>\nJetzt lachten alle und dieser Albtraum hatte endlich ein Ende.<\/p>\n<p>ENDE<\/p>\n<p>Bis zur n\u00e4chsten Geschichte<\/p>\n<p>Eure Jutta<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Views: 1209<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Was bisher geschah :&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Kapitel 1 &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Kapitel 2 &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Kapitel 3 &nbsp; Jule und Peter waren sich sicher, nichts und niemandem etwas getan zu haben. 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