{"id":5274,"date":"2018-07-17T14:31:35","date_gmt":"2018-07-17T12:31:35","guid":{"rendered":"https:\/\/jutta-lehmann.de\/?p=5274"},"modified":"2020-09-25T15:52:03","modified_gmt":"2020-09-25T13:52:03","slug":"ein-sommermorgen-kapitel-3","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/jutta-lehmann.de\/?p=5274","title":{"rendered":"Ein Sommermorgen &#8211; Geschichte &#8211; Kapitel 3"},"content":{"rendered":"<p><strong>Was bisher geschah:&nbsp;<a href=\"https:\/\/jutta-lehmann.de\/2018\/07\/13\/ein-sommermorgen\/\">Kapitel 1<\/a><\/strong><\/p>\n<p><strong>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <a href=\"https:\/\/jutta-lehmann.de\/2018\/07\/14\/ein-sommermorgen-kapitel-2\/\">&nbsp; Kapitel 2<\/a><\/strong><\/p>\n<p>Die Untersuchungen setzten sich fort. Emsig liefen die Ermittlungsbeamten hin und her.<br \/>\nDer Brief und das kleine Paket wurden ganz behutsam eingepackt und mitgenommen.<br \/>\nDie Arbeit der Sp\u00fcrhunde war offensichtlich ergebnislos.<\/p>\n<p>Einer nach dem anderen verschwand. Zur\u00fcck blieben Oberkommissar Lutz Sydow und Kommissar Bernd Melchow.<br \/>\nHerr Sydow bat Jule und Peter sich doch einen Moment miteinander hin zu setzen.<br \/>\nEr druckste ein wenig herum. Dann begann er zu reden.<\/p>\n<p>Die Kriminalpolizei ist seit etlicher Zeit einem Unternehmen mit mafi\u00f6sen Strukturen auf der Spur. Mehr darf er im Moment dazu nicht sagen.<br \/>\nHerr Sydow schaute zuerst Jule und dann Peter an und nahm ihnen das Versprechen ab, gut auf sich aufzupassen.<br \/>\nEr werde sich melden, sobald er Ergebnisse der Untersuchung hat. Das kann aber etliche Tage dauern. Im Notfall sei er aber immer erreichbar.<br \/>\nDie beiden Kriminalkommissare verabschiedeten sich.<br \/>\nJule und Peter schlossen das Gartentor und ignorierten die noch immer herumlungernden Nachbarn.<br \/>\nSie gingen ins Haus und schlossen hinter sich ab.<br \/>\nDas Mauzen der Katzen, die nun endlich ins&nbsp;Freie wollten,&nbsp;wurde ignoriert.<br \/>\nDas mit dem drau\u00dfen Herumstreunen hatte sich wohl damit f\u00fcr sie erledigt.<\/p>\n<p>Peter ging zum Barschrank und holte eine Flasche Whiskey hervor.<br \/>\n&#8222;M\u00f6chtest Du auch ein Glas, Jule? Ich glaube, dass haben wir uns jetzt verdient&#8220;.<\/p>\n<p>Jule nickte und&nbsp; streckte schon ihre Hand aus.<br \/>\nDann begann sie zu reden:<br \/>\n&#8222;Ich sp\u00fcre hier ganz viele ungesagte Worte, dass alles f\u00fchlt sich so seltsam an.<br \/>\nDa l\u00e4uft eine ganz gro\u00dfe Sache, man will uns aber nicht einweihen und versetzt uns somit in Angst und Schrecken&#8220;.<br \/>\nPeter nickte. &#8222;Ja, ich empfinde das ganz genau so. Wir sollten f\u00fcr den Rest der Woche frei nehmen und auch nicht allein zu Hause bleiben. Eventuelle Erledigungen reduzieren wir auf das N\u00f6tigste. Die Katzen bleiben im Haus, auch wenn sie noch so ein Theater machen&#8220;.<br \/>\nJule nickte. &#8222;Hoffentlich bekommen wir bald Bescheid&#8220;.<br \/>\nBald darauf gingen sie schlafen.<br \/>\nSo gegen Mitternacht klingelte das Smartphon von Peter. Als er ran ging, meldete sich niemand.<br \/>\nDas Gleiche wiederholte sich 2 Stunden sp\u00e4ter mit dem Smartphon von Jule. Und weitere 2 Stunden sp\u00e4ter klingelt das Festnetz &#8211; Telefon.<br \/>\nDas konnte ja heiter werden.<\/p>\n<p>Am Morgen klebte eine gelbe Haftnotiz&nbsp;an der Haust\u00fcr.<br \/>\n&#8222;SIE SOLLTEN DOCH AUF SICH AUFPASSEN&#8220;!<\/p>\n<p>Jule setzte sich mit Oberkommissar Sydow in Verbindung.<br \/>\nDer notierte sich alles.<br \/>\n&#8222;Peter&#8220;, sagte sie, &#8220; wenn wir hier die n\u00e4chsten Tage \u00fcberleben wollen, brauchen wir dringend etliche Lebensmittel&#8220;.<br \/>\nSie teilten sich auf und versprachen sich gegenseitig so bald als m\u00f6glich wieder nach Hause zu kommen.<br \/>\nCa. 1 Stunde sp\u00e4ter kamen sie fast zeitgleich wieder angefahren.<br \/>\nDas Gartentor stand sperrangelweit offen.<br \/>\nDie T\u00fcr zum Schuppen und die Haust\u00fcr ebenfalls.<br \/>\nDie Katzen waren nirgends zu finden.<br \/>\nPeter und Jule klopfte das Herz bis zum Hals.<br \/>\nNun rief Peter den Herrn Sydow an. Seine Besorgnis war so gro\u00df, dass er kaum an sich halten konnte.<br \/>\n&#8222;Herr Oberkommissar, was wird hier gespielt. Sie k\u00f6nnen uns hier doch nicht v\u00f6llig allein lassen. Sie wissen ja offensichtlich so sehr viel mehr, als Sie uns erz\u00e4hlen.<br \/>\nWir m\u00f6chten Polizeischutz&#8220;!<br \/>\n&#8222;Herr Kienitz, ich bin in 30 Minuten bei ihnen&#8220;, sagte Herr Sydow.<br \/>\nJule und Peter machten sich auf die Suche nach den Katzen.<br \/>\nDa h\u00f6rte Peter ein Mauzen. Da kam irgendwo von oben. Es war nichts zu sehen.<br \/>\nDann nahm er die gro\u00dfe Leiter, stellte sie an die Hauswand und kletterte aufs Dach.<br \/>\n&#8222;Jule, Jule, komm schnell, ich habe sie beide gefunden&#8220;!<br \/>\nJule kam herbei gerannt. &#8222;Wo sind sie denn&#8220;?<br \/>\n&#8222;Sie sind in einem K\u00e4fig eingesperrt und der steht auf dem Carport vom Nachbarn in der prallen Sonne. Ich stelle jetzt die Leiter um und hole sie runter&#8220;.<\/p>\n<p>Peter und die Katzen kamen wohl behalten wieder unten an.<br \/>\n&#8222;Na, allein sind die ja wohl nicht in diesen K\u00e4fig gekommen. Was ist das \u00fcberhaupt f\u00fcr ein Tiergef\u00e4ngnis&#8220;?<br \/>\n&#8222;Das sieht nach einer Marderfalle aus. Aber beide zusammen sind da niemals hinein gekrochen&#8220;!<br \/>\nIn dem Moment fuhr das Auto der beiden Kommissare vor.<br \/>\nPeter bat sie herein und schilderte die Vorkommnisse der letzten&nbsp;Stunden.<br \/>\nJule erg\u00e4nzte, dass&nbsp;die jeweils zweiten Schl\u00fcssel von&nbsp;ihren beiden Autos fehlten und auch von den Haust\u00fcrschl\u00fcsseln und den Tor\u00f6ffnern war keine Spur zu sehen.<br \/>\n&#8222;Herr Sydow, jetzt lassen sie uns wissen, wie weit Sie mit den Ermittlungen gekommen sind&#8220;. Er war wirklich bem\u00fcht seine Unruhe zu verbergen.<br \/>\n&#8222;Was war in dem Paket und was in dem Briefumschlag&#8220;?<\/p>\n<p>Herr Sydow r\u00e4usperte sich und fing an zu reden.<br \/>\n&#8222;In dem Briefumschlag stand lediglich, dass sie gut auf sich aufpassen sollen.&nbsp;Und in dem Paket war ein Totenkopf. Ein menschlicher Totenkopf. Von wem dieser sein k\u00f6nnte, haben wir noch nicht herausgefunden&#8220;.<br \/>\nJule und Peter wurden blass. Was wurde hier f\u00fcr ein b\u00f6ses Spiel gespielt und warum.<br \/>\nWem hatten sie etwas getan?<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Bis zum vierten und letzten Teil<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Eure Jutta<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Views: 1263<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Was bisher geschah:&nbsp;Kapitel 1 &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp; Kapitel 2 Die Untersuchungen setzten sich fort. Emsig liefen die Ermittlungsbeamten hin und her. Der Brief und das kleine Paket wurden ganz behutsam eingepackt und mitgenommen. 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