Manchmal gibt es Wege…

…und manchmal nicht.

Irgendwie kommt man schon ziemlich schnell vom Weg ab.

Man geht von einem in das andere Zimmer und weiß ganz plötzlich nicht mehr, was man in diesem Zimmer wollte. Dann geht man nochmal zurück und sieht das aufgeschlagene Buch und beginnt weiter zu lesen.
Und nun ist man ganz vom Weg abgekommen.

Das ist nur ein ganz kleines Beispiel dessen, was uns unser ganzes Leben begleitet.
Es gibt Menschen denen es gelingt ganz gezielt immer nur geradeaus zu laufen. Dann sind sie angekommen. Aber wollten sie dort auch hin?
Das was man mit 20 Jahren in seinem Kopf hatte, sieht 30 Jahre später doch ganz anders aus.

Endlich wird er dann wahr, der Wunsch aufs Land zu ziehen. Ins Grüne, in die Idylle.
Frieden finden. Das gefällt aber den Nachbarn nicht. Die wohnen da schon immer und  kommen mit Leuten aus der Stadt nicht so gut zurecht. Sie tuscheln hintern deinem Rücken. Du kannst es keinem recht machen.

Dann kommen die Windkrafträder und die Solarparks. Aus ist es mit der Ruhe.
Jetzt gehen wir wieder Wege, die so gar nicht geplant waren. Kramen die Rotbauchunke aus der Schublade und aktivieren den Naturschutzbund. Reden mit den Grünen, den Roten, den Gelben und Schwarzen. Gründen eine Bürgerinitiative. Rufen zu Bürgerversammlungen auf. Dann beantragen Stadtverordnete Polizeischutz wegen uns.
Wegen uns? Kann doch gar nicht sein.
Wollten wir das? War das das Ziel? Nö, wir wollten Frieden.

Frieden, das ist ein gutes Ziel. Das sollte unseren Weg bestimmen. Vielleicht sollte man seinem Weg ein Thema zuordnen. 

Zu diesem Thema gibt es tausende von Zitaten und Aphorismen.

Der Weg ist das Ziel. Das sagte schon Konfuzius oder wer war das?

Und auch: Wege Nach Rom? Da fliegt man doch hin…

Ach, ich komme schon wieder vom Weg ab.

 

Immer schön in der Spur bleiben

Jutta