Der fremde Gast

Wir haben ihn Zorro getauft.
Zorro, weil er aussieht, wie er aussieht. Einer mit einer Maske.
Wir vermuten, er ist ein Kater. Und wahrscheinlich wohnt er in der Nachbarschaft.
Er kommt jeden Morgen zum Frühstück. Nascht ein paar Brekkies, schleckt an der Katzenmilch. Mal mehr und mal weniger.
Dann schaut er sich noch ein wenig um, ob auch alles beim Alten ist und schlendert dann wieder ganz lässig irgendwo hin.
Unser Grundstück wird durch eine Feldsteinmauer vom Nachbargrundstück getrennt. Selbstverständlich gibt es einen Katzentunnel, durch diesen Tunnel verschwindet er. Geräuschlos.

Unsere beiden Katzen sind auch unterwegs. Und wenn man weiß wo, sieht man die drei zusammen. Sie sitzen dann da und schauen, sitzen da und schauen,….und das stundenlang.
Das nenne ich Tiefenentspannung pur und ich wünschte alle Gäste wären so entspannt.

Und jetzt geh ich mal schauen, ob jemand schaut.

Ach und: Den Kater vom Nachbarn mögen alle drei nicht.

Macht’s gut Nachbarn

 

Jutta

2 Kommentare

  • Hihi Jutta ich freu mich immer so auf deine Geschichten und schreib mein Gebabbel einfach mal drunter,ob’s recht ist weiß ich auch nicht 😀 Hihi so isses auf’m Dorf..Alles entspannter und lieber paarmal öfter nach dem rechten schauen als einmal zuwenig 😀 In diesem Sinne:ich hoffe es hat niemand geschaut,als du geschaut hast 😀

    • Jutta Lehmann

      Nö, hat mich keiner gesehen…..und freu mich sehr über deine Kommentare…ehrlich..;)