Das Dorf

Das Dorf

In einem kleinen Ort inmitten der unbeschreiblichen Weite und des hohen Himmels von Brandenburg fühlt man als ausgelaugter Großstädter erstmal eine wohltuende Stille.
Aber schon nach kurzer Zeit erlebt man die Fehden zwischen Alteingesessenen und Neuzugezogenen. Zwischen Verlierern und Gewinnern. Die einen mit Konflikten beladen und die anderen voller Arroganz.
Man gerät urplötzlich in ein Netz von Verflechtungen, das man nicht so leicht wieder verlassen kann.
Und da sind dann noch die schrulligen Alten die das „immer schon so gemacht haben“ und dich dahin schicken, wo du her gekommen bist, wenn du mal das Wort ergreifst.
Es stoßen Welten zusammen. Interessenskonflikte brechen auf. Aber die werden untereinander geregelt. Nach außen hin nicht sichtbar.

Viel schlimmer jedoch sind die peinlich selbstdarstellerischen Nachbarn, die scheinbar „alles im Griff“ und zu jedem Dorfbewohner eine Meinung haben. Und wenn diese „Hunde“ anfangen zu bellen, dann bellen alle anderen mit. Moralisch nicht immer einwandfrei und man beginnt wieder Abstand zu halten.

Staubtrocken sind sie, diese Brandenburger, mit einem Humor den man erst suchen muss.

Doch dieser Staub lässt sich mit Bier wunderbar hinunterspülen.

Prost

Bis demnächst

Jutta